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Knoten in den Faden machen – 2 Varianten vom Schneiderknoten

28. Februar 2018

Der Schneiderknoten

Für viele Näharbeiten, die mit Nadel und Faden genäht werden, braucht man einen Knoten im Nähfaden.

Ich habe hier 2 Varianten für dich.

Klassicher Schneiderknoten

Bei dieser Variante brauchst du etwas Finerspitzengefühl und das ist wortwörtlich so gemeint.

Zuerst nimmst du den Nähfaden zwischen Zeigefinger und Daumen. Dann wickelst du den Faden um die Fingerkuppe des Zeigefingers. Hier muss der Faden im vorderen Bereich sein, damit das Abrollen später leichter fällt.

Nun rollst du den Zeigefinger nach hinten und den Daumen ein bisschen nach vorne. Dadurch entsteht eine Zwirbelung im Faden.

Jetzt versuchst du das Ende des Nähfadens mit dem Zeigefinger festzuhalten indem du diesen auf den Daumen drückst.

Mit der anderen Hand, in der du die Nadel hälst, ziehst du nun ein wenig.

Der Knoten ist nun im Nähfaden.

Einfacher Schneiderknoten

Bei dieser Variante benötigst du die Nadel bzw. arbeitest mit der Nadel.

Zuerst nimmst du die Nadel in deine „Nähhand“. Ich meine damit die Hand, mit der du deine Näharbeiten ausführst.

Dann legst du das Ende des Nähfadens auf die Nadel und zwar so, dass ein T entsteht. Mit Daumen und Zeigefinger hälst du den Faden dann fest.

Nun wickelst du mit der anderen Hand den Faden um die Nadel. Dabei ist das Ende, das du festhälst, der Anfang deiner Wickelstelle. Um so mehr du wickelst, umso größer wird der Knoten.

Dann greifst du mit den Fingern (der „Wickelhand“) den aufgewickelten Nähfaden und ziehst in über die Nadel bis zum Ende des Fadens.

So entsteht dann der Knoten.

Hat es nicht geklappt?

Hier gilt einfach: Übung macht den Meister. Außerdem reicht es, wenn du eine Version beherrschst.

Zur Hilfe verlinke ich dir hier noch mein Youtube Video.

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